28. Oktober 2022

Verbesserung der Sepsis-Therapie: Weitere Kliniken beteiligen sich an der DigiSep-Studie

Die Studie „DigiSep – Optimierung der Sepsis-Therapie auf Basis einer patientenindividuellen digitalen Präzisionsdiagnostik“ läuft seit März 2022 und soll die Frage klären, ob mit innovativer, digitaler Erregerdiagnostik Verbesserungen bei der Sepsis-Diagnostik und der anschließenden Behandlung erreicht werden können. Mit Hilfe digitaler Erregerdiagnostik können innerhalb von 24 Stunden mehr als 1.500 Keime erkannt werden. So liegen sehr zeitnah präzise Informationen über die Art und Menge der Krankheitserreger im Blut vor, wodurch eine passgenaue Antibiotika-Therapie durchgeführt werden kann. Fünf neue Studienzentren beteiligen sich nun an der DigiSep-Studie: das Universitätsklinikum Heidelberg, die Medizinische Hochschule Hannover, das Universitätsklinikum Bonn, das Klinikum Heidenheim sowie die Universitätsmedizin Göttingen. Dies gab die DigiSep-Konsortialführung auf dem 2. Essener Sepsis-Symposium am 19. Oktober 2022 bekannt. Der Konsortialführer des mit 3,1 Millionen Euro geförderten DigiSep-Projekts ist die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Universitätsklinikums Essen. Als Konsortialpartner sind der Lehrstuhl für Gesundheitsökonomie & Gesundheitsmanagement der Universität Bielefeld, das Koordinierungszentrum für Klinische Studien (KKS) und das Institut für Medizinische Biometrie (IMBI) am Universitätsklinikum Heidelberg, die AOK Rheinland/Hamburg, die BARMER und die Techniker Krankenkasse (TK) an dem Projekt beteiligt. Das Biotechnologie-Unternehmen Noscendo steuert als technischer Partner seine digitale Diagnostikplattform DISQVER bei, die eine CE-Kennzeichnung für In-vitro-Diagnostika (IVD) besitzt.  Mehr erfahren

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22. April 2022

Digitale Diagnostik kommt bei ersten Sepsis-Patienten am Universitätsklinikum Essen zum Einsatz

Eine Sepsis, umgangssprachlich auch Blutvergiftung genannt, ist die schwerstmögliche Verlaufsform einer Infektionserkrankung, die jährlich mehr als 75.000 Todesfälle in Deutschland verursacht. Entscheidend für den Krankheitsverlauf ist die frühzeitige und zuverlässige Erregeridentifikation. Dies gelingt mit Hilfe der gegenwärtigen Standardverfahren allerdings häufig nicht. Abhilfe könnten neue, digitale Methoden zur Erregerbestimmung schaffen, die Genomik und Bioinformatik kombinieren. Mehr erfahren

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Erste Patienten
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9. September 2021

Welt-Sepsis-Tag rückt das Forschungsprojekt DigiSep in den Fokus: Was bringt digitale Diagnostik bei Sepsis?

Umfassende Untersuchung des Einsatzes digitaler Diagnostikmethoden in der Versorgung septischer Patientinnen und Patienten geplant

Ein Patient liegt mit Sepsis, umgangssprachlich auch Blutvergiftung genannt, auf der Intensivstation. Welcher Erreger die Sepsis ausgelöst hat, ist unklar. Um eine Diagnose zu stellen, können die Ärzte Blut abnehmen und im Labor eine Blutkultur anlegen lassen – bisher der Goldstandard bei der Erregerbestimmung. Oder sie können auf neue, digitale Methoden setzen, die Genomik und Bioinformatik zusammenbringen. Wird die Diagnostik damit präziser und zuverlässiger? Verbessert dies die Therapie für den Patienten? Werden Folgeerkrankungen verringert und steigt die Lebensqualität? Lässt sich am Ende sogar die Sterblichkeit durch Sepsis senken, die jährlich mehr als 75.000 Todesfälle in Deutschland verursacht? Diese Fragen untersucht das neue Forschungsprojekt DigiSep, das Anfang September 2021 gestartet ist und zum Welt-Sepsis-Tag am 13. September 2021 in den Fokus rückt. Das Projekt wird vom Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses für drei Jahre mit insgesamt ca. 3,1 Millionen Euro gefördert. Mehr erfahren

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Allgemeine Presseinformation
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Pressekontakte

DigiSep 

c/o Universitätsklinikum Essen 

Thorsten Schabelon 

Tel. +49 (0) 201-723-3564 
thorsten.schabelon@uk-essen.de 

 

Universitätsklinikum Heidelberg

Doris Rübsam-Brodkorb

Tel. +49 (0) 6221-56-4537 

presse@med.uni-heidelberg.de

 

Universität Bielefeld 

Sandra Sieraad 

Tel. +49 (0) 521-106-4170 

medien@uni-bielefeld.de  

 

AOK Rheinland/Hamburg – DIE GESUNDHEITSKASSE 

Anika Jurkuhn 

Tel. +49 (0) 211-8791-1236 
anika.jurkuhn@rh.aok.de 

 

BARMER 

Athanasios Drougias 

E-Mail: 

Tel. +49 (0) 0800-333004 99-1421
presse@barmer.de   


 

 

 

Techniker Krankenkasse

Michael Ihly 

Tel. +49 (0) 40-69 09 25 77 
michael.ihly@tk.de 

 

Noscendo GmbH

Dr. Peter Haug

T +49 (0)2066-506 87
peter.haug@noscendo.com


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