22. April 2022

Digitale Diagnostik kommt bei ersten Sepsis-Patienten am Universitätsklinikum Essen zum Einsatz

Eine Sepsis, umgangssprachlich auch Blutvergiftung genannt, ist die schwerstmögliche Verlaufsform einer Infektionserkrankung, die jährlich mehr als 75.000 Todesfälle in Deutschland verursacht. Entscheidend für den Krankheitsverlauf ist die frühzeitige und zuverlässige Erregeridentifikation. Dies gelingt mit Hilfe der gegenwärtigen Standardverfahren allerdings häufig nicht. Abhilfe könnten neue, digitale Methoden zur Erregerbestimmung schaffen, die Genomik und Bioinformatik kombinieren. Mehr erfahren

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Erste Patienten
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9. September 2021

Welt-Sepsis-Tag rückt das Forschungsprojekt DigiSep in den Fokus: Was bringt digitale Diagnostik bei Sepsis?

Umfassende Untersuchung des Einsatzes digitaler Diagnostikmethoden in der Versorgung septischer Patientinnen und Patienten geplant

Ein Patient liegt mit Sepsis, umgangssprachlich auch Blutvergiftung genannt, auf der Intensivstation. Welcher Erreger die Sepsis ausgelöst hat, ist unklar. Um eine Diagnose zu stellen, können die Ärzte Blut abnehmen und im Labor eine Blutkultur anlegen lassen – bisher der Goldstandard bei der Erregerbestimmung. Oder sie können auf neue, digitale Methoden setzen, die Genomik und Bioinformatik zusammenbringen. Wird die Diagnostik damit präziser und zuverlässiger? Verbessert dies die Therapie für den Patienten? Werden Folgeerkrankungen verringert und steigt die Lebensqualität? Lässt sich am Ende sogar die Sterblichkeit durch Sepsis senken, die jährlich mehr als 75.000 Todesfälle in Deutschland verursacht? Diese Fragen untersucht das neue Forschungsprojekt DigiSep, das Anfang September 2021 gestartet ist und zum Welt-Sepsis-Tag am 13. September 2021 in den Fokus rückt. Das Projekt wird vom Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses für drei Jahre mit insgesamt ca. 3,1 Millionen Euro gefördert. Mehr erfahren

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